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Ascent of Damavand on 2013-08-05

Climber: Matthias Fieles

Others in Party:Edith
Martina
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Eilert
Roland
Harry
Hussein
Babak
Chenquiz
Date:Monday, August 5, 2013
Ascent Type:Successful Summit Attained
Peak:Damavand
    Location:Iran
    Elevation:5610 m / 18406 ft

Ascent Trip Report

Der Damavand ragt als ruhender, nur noch leicht rauchender Vulkankegel etwa 70 km ost-nordöstlich von Teheran südlich des Kaspischen Meeres 5.610 m hoch auf und überragt damit alle umliegenden Berge bei weitem. In der Literatur kursieren als alternative Höhenangaben auch 5.604 m und 5.671 m. Der Damavand ist damit der höchste Berg des Iran sowie des gesamten Nahen Ostens und neben dem Kilimandscharo einer der höchsten freistehenden Berge der Welt.

Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfel beträgt bis zu 4.700 Meter, somit deutlich mehr als beim Mount Everest. Er erhebt sich trotz seiner relativ „geringen“ Höhe von 5671 m auf seiner Nordostseite bis zu 4700 Höhenmeter über sein unmittelbares Umland und ist so gesehen einer der „höchsten“ Berge der Welt

An allen Seiten des gleichmäßigen Vulkankegels gibt es Routen, die meist über Geröll und Sand, teilweise auch in Kletterei zum Gipfel führen. Der bekannteste und meistbegangene Weg ist die Route von Süden her: Vom letzten Dorf, Reyneh (auch „Lager 1“ genannt), gelangt man über Fahrstraßen nach Gusfandsara („Lager 2“). Von hier führt ein Weg hinauf zur neuen Hütte Bargah-e-Sewom (ca. 4180 m - „Lager 3“) - etwas oberhalb des alten, bunkerartigen Gebäudes - mit Übernachtungsmöglichkeit und Wasserstelle. Hier verbringt man normalerweise die Nacht, bevor man dann in der Nacht, noch bei Dunkelheit, zum Gipfel aufbricht. Die letzte Etappe sind 1.500 Höhenmetern auf schmalen Schuttpfaden. Im obersten Teil des Berges überquert man sandige Hänge mit zahlreichen kleinen Löchern im Boden, aus denen Schwefelgase aufsteigen. Mit etwas Glück kann man den Damavand im August völlig ohne Schnee- und Eiskontakt besteigen; im Normalfall sollte man sich aber darauf einstellen, dass der Gipfel nicht aper ist. Wer bei Dunkelheit am Gipfel steht, kann am Horizont das Lichtermeer Teherans bestaunen.

Reinhold Messner ist im Jahre 1970 bei einem Versuch, den Damavand zu besteigen, aufgrund von widrigen Wetterverhältnissen gescheitert. Auch daran erkennt man, dass der Damavand trotz der fehlenden grösseren technischen Schwierigkeiten, kein einfacher Wanderberg, sondern eine große konditionelle und hochalpine Herausforderung sein kann.
Summary Total Data
    Elevation Gain:2568 m / 8431 ft
    Extra Gain:79 m / 262 ft
    Trailhead:3200 m / 10499 ft
    Route Conditions:
Maintained Trail, Unmaintained Trail, Scramble
    Gear Used:
Ski Poles, Animal/Pet, Tent Camp
    Weather:Cool, Breezy, Partly Cloudy



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